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Zwischen Modestudium und Blog

Es ist geschafft. Auch das 6. Semester Modestudium habe ich erfolgreich hinter mich gebracht! Bevor ich euch meine Arbeit zeige, möchte ich ein bisschen über diese intensive Zeit sprechen. Das Pensum steigt (so wie wahrscheinlich in den meisten Studiengängen) von Semester zu Semester. Während ich im ersten Semester nur einen Rock angefertigt habe, waren es dieses Mal neun Teile! Genauer gesagt drei Hosen, drei Hemden, eine Jacke und ein Mantel. Die verfügbare Zeit blieb die gleiche und jetzt, da ich das so lese, bin ich selbst erstaunt, dass ich das geschafft habe.

Unsere zweite Station in Griechenland führte uns in den Norden auf die Halbinsel Sithonia in das Ekies All Senses Resort. Das war ganz anders als unsere erste Station, aber mindestens genau so toll!Ekies-All-Senses-Resort

Das Ekies All Senses Resort ist kein großer Hotel-Koloss, sondern besteht aus mehreren kleineren Gebäuden mitten in einem von der Europäischen Union eingerichteten Naturschutzgebiet. Jedes einzelne Gebäude und auch Zimmer ist einzigartig, da jedes von einem anderen Architekten und Innenarchitekten geplant, gestaltet und nach ein paar Jahren noch einmal erneuert wurde. So ist ein bunter Mix aus vielen Stilen entstanden, die dem Resort seinen besonderen Charakter geben.

Wir haben es uns schon lange vorgenommen und es immer wieder vor uns hergeschoben:  Ein gemeinsamer Kurztrip zum Pragser Wildsee.

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Eileen und Anja von Stylejunction sind, so wie auch Philipp und ich, ein Blogger-Duo. Kennengelernt habe ich die beiden vor einigen Jahren mal auf einem Münchner Event. Eigentlich wollte ich nur ihren Hund Karl begrüßen, da ich zu diesem Zeitpunkt auch erst kürzlich Hundevater geworden bin. Wir hatten sofort ein Gesprächsthema – Hundeeltern verstehen sich eben.

Immer wieder sprachen wir davon, mal gemeinsam wegzufahren, um ein paar schöne Tage zu verbringen, aber wir ihr ja wisst, sind wir alle beruflich sehr eingespannt und ständig unterwegs – es war gar nicht so einfach einen Termin zu finden und irgendwie war die Planung mühselig. Letztlich war es dann PayPal, die uns dazu ermutigten, einfach aufzubrechen. Ganz spontan – ohne große Planung.

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Unsere Reise nach Griechenland hätte mit dem Hotel Domes Noruz in Chania nicht besser starten können. Das Design – sowohl der Architektur als auch des Interiors – verbieten es eigentlich, das Hotel in Sternekategorien zu bemessen. Schon die Lobby wirkt wie eine modern interpretierte Kathedrale und diese moderne Architektur in Naturfarben zieht sich durch die gesamte Hotelanlage.

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Vielleicht gehe ich ein bisschen anders an die Sache ran, weil ich nicht ganz so businessorientiert bin wie einige meiner Kollegen. Instagram ist für mich nicht einfach eine Plattform, um Geld zu verdienen, sondern noch immer eine kreative Community. Ein Schmelztiegel vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Talenten und Bildsprachen. Ein Ort, an dem ich sehr viele tolle Menschen kennengelernt habe. Nicht nur das. Instagram und vor allem auch mein Blog haben es möglich gemacht, dass ich ein in vielerlei Hinsicht tolles Leben führe. Ich möchte euch nun einen Blick dahinter gewähren. Auch weil ich glaube, dass ich das ganze mittlerweile ziemlich reflektiert betrachten kann. Das hier sind keine Tipps für einen erfolgreichen Blog, keine Klagelieder über das ungerechte Leben eines Bloggers, kein Influencer- und Instagram-Bashing.

Das hier ist nur meine Sicht auf eine Branche, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Ich will viele von euch ermutigen, warnen und niemanden angreifen.

frank Lin Instagram

Ich betrachtete oft meinen Instagram-Feed und fragte mich: Bin das noch ich? Muss ich etwas ändern? Ich analysierte andere große Accounts und fragte mich ernsthaft: „Was mache ich falsch? Ich bin kein Model und von Haus aus auch nicht reich, habe mir alle meine Markenklamotten selbst erarbeitet und kann nicht alle zwei Wochen eine neue Luxustasche in die Kamera halten. Meine Talent für Fotografie lässt sich erahnen, meine Essensbilder und Flatlays sind schön aber das alles können andere viel besser.

Ich möchte nichts verschreien aber ich habe so allmählich das Gefühl: Der Sommer kommt. Die Temperaturen steigen langsam und die Tage werden länger. Fehlt eigentlich nur noch ein Kleiderschrank Update. Dicke Wintermäntel, Schals und Wollpullover kann ich nicht mehr sehen und werden für die nächsten Monate verbannt. In Zusammenarbeit mit Uniqlo möchte ich euch ein paar Summer Casual Styles zeigen, die perfekt für heiße Tage und lauen Sommernächte sind. Packt die Sonnenbrillen aus!

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Eine Liebe zu Leinen.

Leinen hatte lange mit dem Öko-Image zu kämpfen. Aber die Zeiten, in denen der Stoff einem Kartoffelsack glich, sind glücklicherweise längst vorbei. Ich selbst habe Leinengewebe für meine eigenen Kollektionen sehr stark eingesetzt, weil ich diesen rauen Look der Flachsfaser sehr schön finde und es den Kleidungsstücken einen lässigeren Look verleiht. Ganz besonders im Sommer ist Leinen aufgrund seiner Funktionen perfekt. Denn Leinen kann bis zu 35% Luftfeuchtigkeit aufnehmen und transportiert diese Feuchtigkeit auch schnell nach außen, so dass eine kühlende und dennoch trockene Wirkung entsteht. Mit anderen Worten: Man schwitzt einfach weniger. Außerdem ist die Faser von Natur aus keimtötend und schmutzabweisend, was das Entstehen von unangenehmen Gerüchen eindämmt. Das allein qualifiziert Leinenhemden und -hosen ja schon zu einem Must-Have für den Sommer! Außerdem ist die Produktion im Vergleich zu Baumwolle in der Regel wesentlich umweltschonender und das ist doch umso schöner.

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SAMSOE & SAMSOE jacket | LEXINGTON shirt | AMERICAN VINTAGE t-shirt | H&M ripped jeans | SCAROSSO sneakers


Wien, Stockholm, Bordeaux, Kreta

Ihr habt es sicher mitbekommen – In den letzten Wochen war ich viel unterwegs. Eigentlich nahm ich mir für dieses Semester vor, weniger zu vereisen. Naja – wie man sieht klappt das bisher nicht so gut. Stuttgart, Wien, Stockholm. Heute geht es nach Frankreich und in gut zwei Wochen fliegen wir nach Griechenland.