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Mal ehrlich, wer von euch hört eigentlich noch Radio? Musik aus den 80ern, 90ern und das Beste von heute? Moderatoren, die sich selbst so gern reden hören, dass sie auch mal den einen guten Song, der da kommt,

ruinieren? Und dazu noch diese Qualität, denn kaum habe ich die UKW-Frequenz endlich richtig eingestellt, fängt es an zu rauschen, sobald ich einen Schritt nach links oder rechts mache. In Zeiten von Spotify, Apple Music und Tidal ist das Radio doch ein Auslaufmodell.

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Es wurde ein wenig ruhiger die letzten Tage. Bevor ich wieder in mein Studenten-Leben starte, wollte ich eine kleine Pause vom Bloggen. Einfach, um mich auf das nächste Semester mental vorzubereiten. Es ist das letzte Semester vor meiner Bachelor-Kollektion und spätestens jetzt ist es an der Zeit, mich ein bisschen mehr meinem Studium zu widmen, als ich es die letzten Jahre gemacht habe. Bisher lief alles ganz wunderbar – ich bin da recht entspannt durchspaziert, auch wenn gegen Ende der Semester die Zeit knapp wurde und hier und da die Nerven für ein paar Tage blank lagen. Dennoch habe ich das Gefühl, mein Potenzial nicht immer ausgeschöpft zu haben.

Das ist natürlich nicht verwunderlich – wenn man ständig an drei Projekten gleichzeitig arbeitet, leidet die Qualität. Es ist zum einen eine Kopfsache, zum anderen ein organisatorischer Drahtseilakt. Die Kunst, Arbeit abzugeben, liegt mir einfach nicht. Nüchtern schaue ich zurück auf die Kollektionen, die ich bisher gemacht habe. Ich stehe nicht mehr hinter allem. Auch das ist wahrscheinlich normal; man entwickelt sich weiter – man sucht seinen Stil. Dennoch ist es irgendwie enttäuschend, nicht stolz sein zu können. Der Tag, an dem ich mich mit meinen Arbeiten bewerben muss, kommt schließlich immer näher und da würde ich gern selbstbewusst hinter meinen Projekten stehen. Die nächsten zwei Semester sehe ich als persönliche Herausforderung. So viel Zeit bleibt nicht mehr zum Experimentieren.


Zu Philipps Geburtstag habe ich eine kleine Eigenkreation ausprobiert. Da ich in letzter Zeit sehr oft Bananenbrot mache, habe ich mich gefragt, ob ich daraus nicht einfach eine Torte machen kann. Mit einer Abwandlung in der Zutatenliste entstand die Bananen Kokoscreme Torte mit karamellisierten Walnüssen. Ich liebe die Kombination aus Banane und Kokos und die Walnüsse sehen nicht nur schön aus, sondern geben dem ganzen noch einen gewissen Crunch.

Dieser Beitrag wird von Gillette unterstützt


Was Philipp und mir beim Bloggen am meisten gefällt, ist der Kontakt zu unseren Lesern. Deshalb freuen wir uns immer sehr über persönliche Nachrichten und Kommentare von euch. Vor kurzem wurden wir gefragt, wie bei uns der Valentinstag aussiehst und wie wir uns darauf vorbereiten. Da haben wir uns gedacht: Warum nur einer einzelnen Personen davon erzählen, wenn wir auch einen kleinen Valentinstag-Guide für all unsere Leser machen können.

Gedankenwirrwarr.

Nach unserer Zeit in Berlin und Paris haben wir ein paar Tage, in denen wir das Chaos zu Hause beseitigen können, bevor es weiter nach Mailand geht. Nach meiner großen (und wirklich sehr gelungenen) Geburtstagsfeier sah unser Balkon (und eigentlich die ganze Wohnung) aus wie eine Müllhalde. Flaschen auf dem Balkon, Pappkartons und Kleidungsstücke auf dem Parkett und der ganze Kühlschrank voll mit Resten, die sowieso keiner essen wird. Kein Wunder flüchteten Philipp und ich in ein schönes Café, um ein wenig zu arbeiten.