Als ich gefragt wurde, ob ich zum Launch Event eines neuen Wohnheims für Studenten kommen möchte, ging bei mir erstmal das Kopfkino los. Studentenwohnheime, das sind kleine, spartanisch eingerichtete Buden mit verschimmelten Duschen und schmutzigem Geschirr, das sich in der Gemeinschaftsküche stapelt. Für mich auch der Grund, warum das nie eine Option für mich war. Beim Neon Wood in Berlin ist das jedoch anders. Es vereint die Vorzüge von Wohnheimen mit modernem Design und gutem Service.

neon wood

Kennt ihr noch den Film I, Robot mit Will Smith? Selbst wenn ihr euch nicht mehr an die Story erinnern könnt (irgendwas mit Robotern), bin ich mir sicher, dass ihr noch wisst, welches Auto Will Smith gefahren ist: einen Audi RSQ. Futuristisch, mit Kugeln statt Rädern und – selbstfahrend.

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Seitdem habe ich mich immer gefragt, wie es sich wohl anfühlt, in einem selbstfahrenden Auto zu sitzen. Wie es der Zufall so will hat ausgerechnet Audi uns die Möglichkeit gegeben, ihr pilotiert fahrendes Auto auszuprobieren.

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Audi Piloted Driving

Los ging es am Münchner Flughafen, wo wir nach einer kurzen Einweisung Jack kennenlernen durften – so heißt das Auto für pilotiertes Fahren von Audi. Jack ist ein Audi A7 und befindet sich auf Automatisierungsstufe 3. Das heißt er kann komplett selbstständig fahren, hat aber trotzdem noch Lenkrad und Gaspedale, sodass der Fahrer jederzeit das Steuer übernehmen kann. Auf den ersten Blick sieht man also nicht, was alles in ihm steckt. Audi-piloted-driving-männerblog-münchen Audi-piloted-driving-männerblog-münchen

Die ersten Kilometer vom Flughafen auf die Autobahn hatte ich das Steuer noch selbst aber schon nach kurzer Zeit meldete sich Jack und signalisierte, dass er jetzt übernehmen kann. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich doch ein bisschen Überwindung gekostet hat, das Steuer abzugeben. Mal davon abgesehen, dass ich generell nicht gern die Kontrolle abgebe, vertraut man dem Auto, dem Computer und den Sensoren mehr oder weniger sein Leben an. Außerdem ist es einfach unnatürlich, auf dem Fahrersitz zu sitzen und nicht zu steuern. Das löst irgendeine Blockade im Kopf aus, die man erstmal kurz überwinden muss.

Also habe ich es gemacht. Ich habe die zwei Knöpfe am Lenkrad gleichzeitig gedrückt und nach einem kurzen Signalton hat Jack übernommen.Audi-piloted-driving-männerblog

Die ersten Minuten ist das echt aufregend! Alles, was ich in der Fahrschule gelernt habe, galt nicht mehr. Ich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis, einzugreifen, konnte meinen Blick nicht von der Straße abwenden. Als dann auch noch direkt vor mir ein anderer Wagen auf meine Spur gewechselt ist, musste ich mich regelrecht dazu zwingen, nicht auf die Bremse zu treten. Das hat Jack für mich übernommen. Als er dann auch noch selbst zum Überholen angesetzt hat, hatte ich die ganze Zeit den Verkehr im Rückspiegel im Blick, denn es war viel los auf der Autobahn. Jack hat das echt gut gemacht und so habe ich ihm immer mehr vertraut. Ich habe mich dann echt dazu gezwungen, das Auto einfach mal machen zu lassen und die Fahrt zu genießen.Audi-piloted-driving-männerblog-münchen Audi-piloted-driving-männerblog-münchen
Mich hat dann aber doch überrascht, wie schnell ich es als selbstverständlich hingenommen habe, dass ich von einem Auto, von einem Computer gefahren werde. Nach einer kurzen Baustelle, an der in selbst das Steuer wieder übernommen habe, konnte ich es kaum abwarten, wieder die beiden Knöpfe zu drücken und Jack das Steuer zu überlassen. Diesmal konnte ich den Moment der Übergabe richtig genießen. Man spürt ihn gar nicht, da Jack einfach so weiterfährt, wie bisher. Kein abruptes Bremsen oder Beschleunigen, der Übergang ist ganz smooth. Das Lenkrad wird eingefahren, sodass man mehr Platz hat. Ich habe mich minutenlang umgedreht und mit Philipp auf der Rückbank gesprochen, aus dem Fenster geschaut, andere Autofahrer geschockt, indem ich beide Hände aus dem Fenster gehalten habe und einfach nur darüber nachgedacht, was ich mit meiner neu gewonnen Freiheit anstellen soll.

Einen kleinen Schockmoment hatte ich, als ich aus Versehen mit dem Ellbogen ans Lenkrad gekommen bin. Dazu muss ich sagen, dass Gas, Bremse und Lenkrad die ganze Zeit aktiv sind, sodass der Fahrer jederzeit das Steuer übernehmen kann. Als ich mit dem Ellbogen ans Lenkrad kam, ist das Auto natürlich nach rechts gefahren. Das hat Jack aber sofort erkannt, dagegengelenkt und einfach seine Fahrt fortgesetzt. Das schafft echt Vertrauen!

Ich war echt erstaunt, wie gut das pilotierte Fahren funktioniert. Ich hatte immer das Gefühl, mich auf das Auto und seinen Computer verlassen zu können. Irgendwann habe ich mir gar keine Gedanken mehr über die Fahrt gemacht sondern mich nur noch auf mich selbst und meine Mitfahrer konzentriert. Mein ganz persönlicher I-Robot-Moment! Genau so stelle ich mir die Zukunft des Fahrens vor!


frank
BELSTAFF leather jacket
ÉTUDES shirt
BELSTAFF sunglasses
TOPMAN pants
ZARA loafers

philipp
H&M jacket
ASKET shirt
VIU EYEWEAR sunglasses
COS jeans
SAMSOE SAMSOE chelsea boots

 

 


photos PAUL KOHLHAUSSEN


Dieser Beitrag wird unterstützt von Audi

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Zwischen Modestudium und Blog

Es ist geschafft. Auch das 6. Semester Modestudium habe ich erfolgreich hinter mich gebracht! Bevor ich euch meine Arbeit zeige, möchte ich ein bisschen über diese intensive Zeit sprechen. Das Pensum steigt (so wie wahrscheinlich in den meisten Studiengängen) von Semester zu Semester. Während ich im ersten Semester nur einen Rock angefertigt habe, waren es dieses Mal neun Teile! Genauer gesagt drei Hosen, drei Hemden, eine Jacke und ein Mantel. Die verfügbare Zeit blieb die gleiche und jetzt, da ich das so lese, bin ich selbst erstaunt, dass ich das geschafft habe.

Unsere zweite Station in Griechenland führte uns in den Norden auf die Halbinsel Sithonia in das Ekies All Senses Resort. Das war ganz anders als unsere erste Station, aber mindestens genau so toll!Ekies-All-Senses-Resort

Das Ekies All Senses Resort ist kein großer Hotel-Koloss, sondern besteht aus mehreren kleineren Gebäuden mitten in einem von der Europäischen Union eingerichteten Naturschutzgebiet. Jedes einzelne Gebäude und auch Zimmer ist einzigartig, da jedes von einem anderen Architekten und Innenarchitekten geplant, gestaltet und nach ein paar Jahren noch einmal erneuert wurde. So ist ein bunter Mix aus vielen Stilen entstanden, die dem Resort seinen besonderen Charakter geben.

Wir haben es uns schon lange vorgenommen und es immer wieder vor uns hergeschoben:  Ein gemeinsamer Kurztrip zum Pragser Wildsee.

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Eileen und Anja von Stylejunction sind, so wie auch Philipp und ich, ein Blogger-Duo. Kennengelernt habe ich die beiden vor einigen Jahren mal auf einem Münchner Event. Eigentlich wollte ich nur ihren Hund Karl begrüßen, da ich zu diesem Zeitpunkt auch erst kürzlich Hundevater geworden bin. Wir hatten sofort ein Gesprächsthema – Hundeeltern verstehen sich eben.

Immer wieder sprachen wir davon, mal gemeinsam wegzufahren, um ein paar schöne Tage zu verbringen, aber wir ihr ja wisst, sind wir alle beruflich sehr eingespannt und ständig unterwegs – es war gar nicht so einfach einen Termin zu finden und irgendwie war die Planung mühselig. Letztlich war es dann PayPal, die uns dazu ermutigten, einfach aufzubrechen. Ganz spontan – ohne große Planung.

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Unsere Reise nach Griechenland hätte mit dem Hotel Domes Noruz in Chania nicht besser starten können. Das Design – sowohl der Architektur als auch des Interiors – verbieten es eigentlich, das Hotel in Sternekategorien zu bemessen. Schon die Lobby wirkt wie eine modern interpretierte Kathedrale und diese moderne Architektur in Naturfarben zieht sich durch die gesamte Hotelanlage.

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Vielleicht gehe ich ein bisschen anders an die Sache ran, weil ich nicht ganz so businessorientiert bin wie einige meiner Kollegen. Instagram ist für mich nicht einfach eine Plattform, um Geld zu verdienen, sondern noch immer eine kreative Community. Ein Schmelztiegel vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Talenten und Bildsprachen. Ein Ort, an dem ich sehr viele tolle Menschen kennengelernt habe. Nicht nur das. Instagram und vor allem auch mein Blog haben es möglich gemacht, dass ich ein in vielerlei Hinsicht tolles Leben führe. Ich möchte euch nun einen Blick dahinter gewähren. Auch weil ich glaube, dass ich das ganze mittlerweile ziemlich reflektiert betrachten kann. Das hier sind keine Tipps für einen erfolgreichen Blog, keine Klagelieder über das ungerechte Leben eines Bloggers, kein Influencer- und Instagram-Bashing.

Das hier ist nur meine Sicht auf eine Branche, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe. Ich will viele von euch ermutigen, warnen und niemanden angreifen.

frank Lin Instagram

Ich betrachtete oft meinen Instagram-Feed und fragte mich: Bin das noch ich? Muss ich etwas ändern? Ich analysierte andere große Accounts und fragte mich ernsthaft: „Was mache ich falsch? Ich bin kein Model und von Haus aus auch nicht reich, habe mir alle meine Markenklamotten selbst erarbeitet und kann nicht alle zwei Wochen eine neue Luxustasche in die Kamera halten. Meine Talent für Fotografie lässt sich erahnen, meine Essensbilder und Flatlays sind schön aber das alles können andere viel besser.