New York Part 1: Brooklyn

Die ersten Tage verbrachten wir in einem süßen Townhouse mit Garten in Brooklyn – AirBnB macht’s möglich. Kaum in unserer neuen Bleibe angekommen – wir hatten noch nicht mal die Koffer ausgepackt – machten wir uns auf den Weg zur Brooklyn Bridge. Wer meine anderen Reise-Posts gelesen hat weiß, dass ich eine Stadt am liebsten zu Fuß erkunde, denn ich glaube, dass man sie so am besten kennenlernt. Also zogen wir unsere bequemsten Schuhe an und liefen los. Trotz zehn Stunden Flug, zwei Stunden in der Passkontrolle und der Zeitverschiebung ließen mich die ganzen Eindrücke nicht müde werden und nach gut zwei Stunden erreichten wir die berühmte Brooklyn Bridge.

Gerade als wir ankamen ging die Sonne unter, sodass die Skyline von Manhattan in ein wunderschönes Licht getränkt war. Direkt neben der Brooklyn Bridge ist ein kleiner Park, in dem gerade die Photoville stattfand, eine Fotoausstellung, in der es um die verschiedenen Stadtteile von New York City ging, und so saßen wir dort mit einer Kleinigkeit zu essen in der Hand, genossen die Live-Musik und schauten uns die Präsentationen an. Es war eine unglaublich schöne Atmosphäre mit ganz vielen kreativen Menschen – der erste Tag hätte also besser nicht sein können.

Schon am nächsten Morgen ging es mit dem Taxi nach Manhattan. Aus einem ganz bestimmten Grund! Wir hatten die Möglichkeit, den berühmten amerikanischen Designer Narciso Rodriguez zu einem exklusiven Interview zu treffen, welches ihr hier bald lesen könnt.

Mal ehrlich, wer von euch verbindet New York mit einem Strandurlaub? Philipp zumindest hat mir im Vorfeld nicht geglaubt, dass New York einen Strand hat, an dem man sich sonnen und baden kann. Schon verrückt oder? Man setzt sich mitten in der Stadt in die U-Bahn und plötzlich ist man am Strand. Coney Island löste noch einmal so richtiges Urlaubsfeeling aus. Wir verbrachten den ganzen Tag am Meer und holten uns Ende September noch einen leichten Sonnenbrand – und natürlich auch einen von Nathan’s Famous Hot Dogs.

Die nächsten beiden Tage in Brooklyn nutzten wir, um uns die berühmten Viertel anzuschauen. Der Fort Greene Flohmarkt und Williamsburg haben mir unglaublich gut gefallen. Wir tranken Kaffee in einem wunderschönen Coffee Shop, schlenderten durch die Straßen und Geschäfte und aßen im wunderschönen, lichtdurchfluteten Wintergarten des Restaurants „Diviera Drive„.

Bushwick war noch mehr hipper als Williamsburg. Alte, mit Graffiti besprühte Fabrikhallen, die riesige Second Hand Shops oder vegane Supermärkte beherbergen, dazu Menschen, bei denen jeder Berliner Hipster vor Ehrfurcht erstarren würde. Narciso hat uns den Tipp gegeben, bei Roberta’s zu essen, eine unglaublich coole Pizzeria, die von außen kaum zu erkennen ist. Nur ein kleines Schild auf der scheinbar heruntergekommenen, verratzten Wand weißt darauf hin.

Auf die relativ entspannten Tage im alternativen Brooklyn folgte eine Woche im aufregenden Manhattan, von der wir euch bald berichten werden!

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

4 Comments

  • Michael Meißner
    10 Monaten ago

    Hallo Frank und Philipp,
    es schaut so aus, alsob ihr wunderschöne Tage in New York verlebt. Wunderschöne Aufnahme und richtig klasse geschrieben wiedereinmal. man möchte sofort ins Flugzeug steigen und euch dort besuchen. Ich hoffe, ich schaffe es auch einmal nach NY und werde mir dann diesen Blog nochmals ansehen um dann auf euren Spuren zuwandeln. bin schon ganz gespannt auf den 2.Teil.
    Viel Vergnügen und Spaß noch.

  • Patrick
    10 Monaten ago

    Wenn ich das gerade sehe, werde ich ja wieder ein bisschen neidisch. Wirklich schön 🙂
    Liebe Grüße aus Paris
    Patrick

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