NEW YORK part 2: Manhattan

Brooklyn war toll aber noch mehr freute ich mich auf Manhattan! So oft habe ich die ganzen Schauplätze in Serien oder Filme gesehen und so lange schon wollte ich es live erleben. Durch Straßen laufen, in die wegen der Wolkenkratzer kein Strahl Sonne fällt, vor den riesigen Bildschirmen am Times Square stehen, die alles in ein ganz besonderes Licht tauchen, die Menschen, die kreuz und quer durch die Grand Central Station rennen, einmal Central Park Luft schnuppern und Manhattan bei Nacht von einer Rooftop Bar aus bestaunen.

Ein bisschen Leben in Manhattan, das hatten wir uns vorgenommen. Dementsprechend entspannt sind wir vorgegangen. Wir hatten keine wirkliche Liste von Dingen, die wir abklappern wollten. Zumindest nicht physisch. Unser Apartment befand sich im East Village, somit waren wir mitten im Geschehen. Wie immer liefen wir einfach los und erkundeten die Stadt, saugten alle möglichen Eindrücke auf.

Ein bunter Mix aus Sightseeing, Museen und vor allem Essen. So könnte man unseren Aufenthalt beschreiben. Neben dem World Trade Center und dem 9/11 Memorial besuchten wir natürlich auch den Time Square, das Hewitt Cooper Museum, den South Street Seaport und liefen über die Chelsea High Gardens, einem zum Garten umfunktionierten Bahngleis, das sich über den Straßen Chelseas und zwischen den Hochhäusern hindurchschlängelt.

Wir liefen durch Soho und durch Noho, von dem ich vorher noch nie gehört hatte und welches mich mit seinen tollen Geschäften und Cafés wirklich verzauberte. In China Town und Little Italy roch es an jeder Ecke nach Essen und wir konnten uns kaum entscheiden, wohin wir gehen sollten. Vielleicht war das auch der Grund, warum wir so viel gegessen haben in New York. Alle paar Meter gibt es kleine Restaurants oder Imbisse und es fiel uns oft sehr schwer, an den stylish eingerichteten Läden vorbeizuziehen.

Mit der Staten Island Ferry fuhren wir (umsonst!) nach Staten Island vorbei an Liberty Island und der Freiheitsstatue. Staten Island hat uns nicht wirklich umgehauen aber die Fahrt an sich war toll. Man hat einen tollen Blick auf die Skyline von Manhattan.

Es ist schon ein ganz anderes Gefühl, diese Plätze in echt zu sehen. Manches ist wesentlich eindrucksvoller und anderes hat man sich irgendwie größer und schöner vorgestellt. Die Vielfalt, die New York anzubieten hat, ist überwältigend, man braucht sicher mehr als ein paar Tage, um die Stadt so richtig kennenzulernen.



Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

3 Comments

  • 7 Monaten ago

    You look so damn stylish mr!!

  • Michael Meißner
    7 Monaten ago

    Toller Bericht, der mir immer mehr Lust auf New York 🗽 macht. Ich hoffe es klappt Anfang Januar. Die Aufnahmen sind auch wieder wunderbar.

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