Nach gut einer Woche in Taiwans Hauptstadt Taipeh sind wir über die Ostküste in den Süden gefahren. Dabei haben wir zwei Stationen gemacht: im Taroko Nationalpark und in Taitung.

Taroko Nationalpark

Da wir in Taiwan alle größeren Strecken mit dem Zug gemacht haben, standen wir morgens um 8 Uhr am Hauptbahnhof in Taipeh und sind in den Tze Chiang Limited Express gestiegen, der es an Komfort mit jedem ICE aufnehmen kann und nicht einmal 10 Euro gekostet hat. Rund zwei Stunden später erreichten wir den Bahnhof in Hualien, die Großstadt, die dem Taroko-Nationalpark am nächsten gelegen ist. In Hualien gibt es eine Vielzahl an Hotels, viele davon auch direkt an der Pazifikküste, von denen aus man Tages- oder Halbtagestouren in den Nationalpark buchen kann. Wer auf eigene Faust reisen möchte, der nimmt am Besten den Zug nach Xincheng Taroko Station und von dort den Bus in den Taroko Nationalpark.

Wir wollten jedoch so viel Zeit wie möglich im Nationalpark verbringen, daher haben wir uns ein Hotel direkt im Nationalpark gesucht – das Silks Place Taroko – und haben uns vom Shuttle Service direkt am Bahnhof abholen lassen.

Zurück im Alltag: Nach so einer langen Reise ist es gar nicht so einfach wieder in den Alltag zurückzufinden. Genau das war die Aufgabe der letzten Woche. Schließlich wird ein gutes Zeitmanagement im kommenden Semester wichtiger sein als je zuvor. Wir müssen lernen, dass wir nun von morgens bis abends effektiv arbeiten. Mal eben „auf einen Kaffee in die Stadt mit Freunden“ ist nicht mehr. Wir müssen Prioritäten setzen und das bedeutet eben, dass man erst nach Feierabend Zeit hat, sich um sein (nicht mehr ganz vorhandenes) Sozialleben zu kümmern.

Wenn man in eine fremde Stadt reist, dann sollte man eigentlich so viel Zeit wie möglich damit verbringen, die Stadt zu erkunden. Wenn es aber in Strömen regnet und das Hotel, in dem man wohnt, so beeindruckend ist wie das Shangri La’s Far Eastern Plaza Taipei, dann fällt es einem sichtlich schwer, das Hotel überhaupt zu verlassen. Beeindruckend ist das Shangri La in vielerlei Hinsicht. Es ist das höchste Hotel der Stadt (43 Stockwerke), die Aussicht ist atemberaubend, die Zimmer sind riesig und der Service vorzüglich. Wir haben uns so wohl gefühlt, dass wir das Hotel an einem Tag sogar überhaupt nicht verlassen haben.

„Made in Taiwan“ hat jeder schon einmal gehört, doch wo Taiwan liegt und was dieses kleine Land zu bieten hat, das wissen die wenigsten.

Taiwan ist eine Insel ganz im Westen des Pazifiks direkt vor dem chinesischen Festland. Sie ist so groß wie Baden-Württemberg, hat aber mehr als doppelt so viele Einwohner. Die meisten davon leben in der Hauptstadt Taipeh (2,6 Millionen) im Norden der Insel und in den Industriestädten an der Westküste. Die Ostküste und der Süden sind deutlich ländlicher und auch landschaftlich schöner.

Ich habe das Geburtsland meines Vaters zum ersten Mal 2006 besucht. Das ist nun über 10 Jahre her. In dieser Zeit hat sich mein Verhältnis zu meinen Wurzeln stark verändert.

Um ehrlich zu sein spielte Taiwan in meiner Kindheit keine große Rolle. Obwohl mein Vater dort aufgewachsen ist, hat er die deutsche Lebensart voll angenommen und mich zusammen mit meiner Mutter auch so erzogen. Westliche Werte, christliche Feste, viel Freiheit – so sah meine Kindheit aus. Den einzigen Berührungspunkt mit Taiwan hatte ich, wenn ich in meinen Schulferien im chinesischen Restaurant meiner Großeltern war. Mein Opa fand das natürlich sehr schade, daher hat er immer darauf gedrängt, dass wir nach Taiwan reisen und Kultur und vor allem den Teil der Familie, der noch in Taiwan lebte, kennenlernen.

Wir leben in unruhigen Zeiten. Das klingt dramatisch – ist aber so. In einer Zeit, die so schnelllebig ist, dass wir kaum mitkommen, in der das Smartphone scheinbar alles abgelöst hat, ist es schön auf etwas zu schauen, das die Digitalisierung überstanden hat. Etwas, dessen Bedeutung zunimmt, weil es einen an das Wesentliche erinnert. Weil es simpel, schön und zeitlos ist.

Die Zeiten, in denen eine Armbanduhr ein reines Zeitmessgerät war, sind längst vorbei, denn auch das hat das Smartphone abgelöst. Eine Armbanduhr ist heute Accessoire. Und zwar eines, das Jahrzehnte einer schmucklosen Männerwelt überlebt hat. Mit Uhren können Männer kommunizieren. Herrenuhren senden Botschaften aus. Sie zeigen, wer sie sind und wie viel Stil sie besitzen.

 

Vor ein paar Monaten habe ich euch gezeigt, wie wir unserem Wohnzimmer einen neuen Anstrich verpasst haben. Nun stand unser nächstes Interior-Projekt an, denn ich habe mich sattgesehen an unserer Kommode vom schwedischen Möbelgiganten. Etwas neues musste her. Etwas, das nicht jeder hat, das in den vorhandenen Raum passt und dabei auch gut aussieht. In Zusammenarbeit mit Tylko haben wir uns für ein Regal entschieden, das wir perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten haben.

Als ich gefragt wurde, ob ich zum Launch Event eines neuen Wohnheims für Studenten kommen möchte, ging bei mir erstmal das Kopfkino los. Studentenwohnheime, das sind kleine, spartanisch eingerichtete Buden mit verschimmelten Duschen und schmutzigem Geschirr, das sich in der Gemeinschaftsküche stapelt. Für mich auch der Grund, warum das nie eine Option für mich war. Beim Neon Wood in Berlin ist das jedoch anders. Es vereint die Vorzüge von Wohnheimen mit modernem Design und gutem Service.

neon wood