100 Jahre Cartier Tank

Wir leben in unruhigen Zeiten. Das klingt dramatisch – ist aber so. In einer Zeit, die so schnelllebig ist, dass wir kaum mitkommen, in der das Smartphone scheinbar alles abgelöst hat, ist es schön auf etwas zu schauen, das die Digitalisierung überstanden hat. Etwas, dessen Bedeutung zunimmt, weil es einen an das Wesentliche erinnert. Weil es simpel, schön und zeitlos ist.

Die Zeiten, in denen eine Armbanduhr ein reines Zeitmessgerät war, sind längst vorbei, denn auch das hat das Smartphone abgelöst. Eine Armbanduhr ist heute Accessoire. Und zwar eines, das Jahrzehnte einer schmucklosen Männerwelt überlebt hat. Mit Uhren können Männer kommunizieren. Herrenuhren senden Botschaften aus. Sie zeigen, wer sie sind und wie viel Stil sie besitzen.

100 Jahre Cartier Tank

Das Besondere an der Tank von Cartier ist ihre Geschichte. Genau 100 Jahre ist es her, dass das erste Modell auf den Markt gekommen ist und seitdem hat es sich kaum verändert. 1917, also gerade mal rund 10 Jahre, nachdem die Armbanduhr die Taschenuhr abgelöst hat, läutete die Tank eine neue Revolution ein. Sie brach mit der bis dahin geltenden Regel, dass Armbanduhren rund sein müssen. Die Tank ist, wie der Name verrät, optisch an einen Panzer aus dem ersten Weltkrieg angelehnt. Gerade Linien und rechte Winkel, nicht nur beim Gehäuse sondern auch beim Ziffernblatt mit den römischen Ziffern, sind charakteristisch und blieben in den vergangenen 100 Jahren erhalten, genauso wie der Saphir an der Aufzugskrone.

Die Tank von Cartier hat den geschmacklichen Wandel der vergangenen 10 Dekaden überdauert. Mir gefällt diese Beständigkeit und ich fühle mich mehr als geehrt, dass ich mich in eine Reihe einreihen darf mit Männern wie Alain Delon, Yves Saint Laurent, Andy Warhol und Tom Ford.

Ich trage die Cartier Tank Solo XL


In Zusammenarbeit mit Cartier

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

2 Comments

Leave A Comment

Related Posts