Pilotiertes Fahren mit Audi

Kennt ihr noch den Film I, Robot mit Will Smith? Selbst wenn ihr euch nicht mehr an die Story erinnern könnt (irgendwas mit Robotern), bin ich mir sicher, dass ihr noch wisst, welches Auto Will Smith gefahren ist: einen Audi RSQ. Futuristisch, mit Kugeln statt Rädern und – selbstfahrend.

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Seitdem habe ich mich immer gefragt, wie es sich wohl anfühlt, in einem selbstfahrenden Auto zu sitzen. Wie es der Zufall so will hat ausgerechnet Audi uns die Möglichkeit gegeben, ihr pilotiert fahrendes Auto auszuprobieren.

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Audi Piloted Driving

Los ging es am Münchner Flughafen, wo wir nach einer kurzen Einweisung Jack kennenlernen durften – so heißt das Auto für pilotiertes Fahren von Audi. Jack ist ein Audi A7 und befindet sich auf Automatisierungsstufe 3. Das heißt er kann komplett selbstständig fahren, hat aber trotzdem noch Lenkrad und Gaspedale, sodass der Fahrer jederzeit das Steuer übernehmen kann. Auf den ersten Blick sieht man also nicht, was alles in ihm steckt. Audi-piloted-driving-männerblog-münchen Audi-piloted-driving-männerblog-münchen

Die ersten Kilometer vom Flughafen auf die Autobahn hatte ich das Steuer noch selbst aber schon nach kurzer Zeit meldete sich Jack und signalisierte, dass er jetzt übernehmen kann. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich doch ein bisschen Überwindung gekostet hat, das Steuer abzugeben. Mal davon abgesehen, dass ich generell nicht gern die Kontrolle abgebe, vertraut man dem Auto, dem Computer und den Sensoren mehr oder weniger sein Leben an. Außerdem ist es einfach unnatürlich, auf dem Fahrersitz zu sitzen und nicht zu steuern. Das löst irgendeine Blockade im Kopf aus, die man erstmal kurz überwinden muss.

Also habe ich es gemacht. Ich habe die zwei Knöpfe am Lenkrad gleichzeitig gedrückt und nach einem kurzen Signalton hat Jack übernommen.Audi-piloted-driving-männerblog

Die ersten Minuten ist das echt aufregend! Alles, was ich in der Fahrschule gelernt habe, galt nicht mehr. Ich hatte die ganze Zeit das Bedürfnis, einzugreifen, konnte meinen Blick nicht von der Straße abwenden. Als dann auch noch direkt vor mir ein anderer Wagen auf meine Spur gewechselt ist, musste ich mich regelrecht dazu zwingen, nicht auf die Bremse zu treten. Das hat Jack für mich übernommen. Als er dann auch noch selbst zum Überholen angesetzt hat, hatte ich die ganze Zeit den Verkehr im Rückspiegel im Blick, denn es war viel los auf der Autobahn. Jack hat das echt gut gemacht und so habe ich ihm immer mehr vertraut. Ich habe mich dann echt dazu gezwungen, das Auto einfach mal machen zu lassen und die Fahrt zu genießen.Audi-piloted-driving-männerblog-münchen Audi-piloted-driving-männerblog-münchen
Mich hat dann aber doch überrascht, wie schnell ich es als selbstverständlich hingenommen habe, dass ich von einem Auto, von einem Computer gefahren werde. Nach einer kurzen Baustelle, an der in selbst das Steuer wieder übernommen habe, konnte ich es kaum abwarten, wieder die beiden Knöpfe zu drücken und Jack das Steuer zu überlassen. Diesmal konnte ich den Moment der Übergabe richtig genießen. Man spürt ihn gar nicht, da Jack einfach so weiterfährt, wie bisher. Kein abruptes Bremsen oder Beschleunigen, der Übergang ist ganz smooth. Das Lenkrad wird eingefahren, sodass man mehr Platz hat. Ich habe mich minutenlang umgedreht und mit Philipp auf der Rückbank gesprochen, aus dem Fenster geschaut, andere Autofahrer geschockt, indem ich beide Hände aus dem Fenster gehalten habe und einfach nur darüber nachgedacht, was ich mit meiner neu gewonnen Freiheit anstellen soll.

Einen kleinen Schockmoment hatte ich, als ich aus Versehen mit dem Ellbogen ans Lenkrad gekommen bin. Dazu muss ich sagen, dass Gas, Bremse und Lenkrad die ganze Zeit aktiv sind, sodass der Fahrer jederzeit das Steuer übernehmen kann. Als ich mit dem Ellbogen ans Lenkrad kam, ist das Auto natürlich nach rechts gefahren. Das hat Jack aber sofort erkannt, dagegengelenkt und einfach seine Fahrt fortgesetzt. Das schafft echt Vertrauen!

Ich war echt erstaunt, wie gut das pilotierte Fahren funktioniert. Ich hatte immer das Gefühl, mich auf das Auto und seinen Computer verlassen zu können. Irgendwann habe ich mir gar keine Gedanken mehr über die Fahrt gemacht sondern mich nur noch auf mich selbst und meine Mitfahrer konzentriert. Mein ganz persönlicher I-Robot-Moment! Genau so stelle ich mir die Zukunft des Fahrens vor!


frank
BELSTAFF leather jacket
ÉTUDES shirt
BELSTAFF sunglasses
TOPMAN pants
ZARA loafers

philipp
H&M jacket
ASKET shirt
VIU EYEWEAR sunglasses
COS jeans
SAMSOE SAMSOE chelsea boots

 

 


photos PAUL KOHLHAUSSEN


Dieser Beitrag wird unterstützt von Audi

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

1 Comment

  • Jack
    1 Monat ago

    Cooler Artikel 🙂

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