Ich habe das Geburtsland meines Vaters zum ersten Mal 2006 besucht. Das ist nun über 10 Jahre her. In dieser Zeit hat sich mein Verhältnis zu meinen Wurzeln stark verändert.

Um ehrlich zu sein spielte Taiwan in meiner Kindheit keine große Rolle. Obwohl mein Vater dort aufgewachsen ist, hat er die deutsche Lebensart voll angenommen und mich zusammen mit meiner Mutter auch so erzogen. Westliche Werte, christliche Feste, viel Freiheit – so sah meine Kindheit aus. Den einzigen Berührungspunkt mit Taiwan hatte ich, wenn ich in meinen Schulferien im chinesischen Restaurant meiner Großeltern war. Mein Opa fand das natürlich sehr schade, daher hat er immer darauf gedrängt, dass wir nach Taiwan reisen und Kultur und vor allem den Teil der Familie, der noch in Taiwan lebte, kennenlernen.

Als ich gefragt wurde, ob ich zum Launch Event eines neuen Wohnheims für Studenten kommen möchte, ging bei mir erstmal das Kopfkino los. Studentenwohnheime, das sind kleine, spartanisch eingerichtete Buden mit verschimmelten Duschen und schmutzigem Geschirr, das sich in der Gemeinschaftsküche stapelt. Für mich auch der Grund, warum das nie eine Option für mich war. Beim Neon Wood in Berlin ist das jedoch anders. Es vereint die Vorzüge von Wohnheimen mit modernem Design und gutem Service.

neon wood

Kennt ihr noch den Film I, Robot mit Will Smith? Selbst wenn ihr euch nicht mehr an die Story erinnern könnt (irgendwas mit Robotern), bin ich mir sicher, dass ihr noch wisst, welches Auto Will Smith gefahren ist: einen Audi RSQ. Futuristisch, mit Kugeln statt Rädern und – selbstfahrend.

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Seitdem habe ich mich immer gefragt, wie es sich wohl anfühlt, in einem selbstfahrenden Auto zu sitzen. Wie es der Zufall so will hat ausgerechnet Audi uns die Möglichkeit gegeben, ihr pilotiert fahrendes Auto auszuprobieren.